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Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

Am 1. Januar 2023 tritt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft. Es verpflichtet alle Unternehmen mit mehr als 3.000 Arbeitnehmern, die ihre Hauptverwaltung, ihren Verwaltungs- oder Satzungssitz oder eine Zweigniederlassung in Deutschland haben, Ihre Lieferketten im In- und Ausland auf die Verletzungen von grundlegenden Menschenrechts- und Umweltstandards zu überprüfen. Ebenso müssen Unternehmen das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit überprüfen und diese verhindern.

 

Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden fallen ab Januar 2024 unter dieses Gesetz. Kleinere Unternehmen können als Teil einer Lieferkette wiederum auch von den Sorgfaltspflichten ihrer Kunden betroffen sein.

Präsenz
22382
1 Tag
Teilnahmebescheinigung
Neu
ab 400,00 €
Termine und Kontakt

Zielgruppen und Schulungsanspruch

  • Betriebsrat (Seminar gem. § 37 Abs. 6 BetrVG)
  • Betriebsratvorsitz, Stellvertretung & Freigestellte (Seminar gem. § 37 Abs. 6 BetrVG)

Kursinhalte

Inhalte

Definition der geschützten Belange in Bezug auf die Menschenrechte

  • Verbot von Kinderarbeit
  • Schutz vor Sklaverei und Zwangsarbeit
  • Arbeitsschutz und damit zusammenhängende Gesundheitsgefahren
  • Verbot des Vorenthaltens eines angemessenen Lohns

Definition der geschützten Belange in Bezug auf den Umweltschutz

  • Übereinkommen von Minamata über Quecksilber
  • Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoff
  • Basler Übereinkommen über die grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung

Überblick der geforderten Compliance-Maßnahmen an das Unternehmen

  • Grundlegende Compliance-Strukturen im Unternehmen
  • Unterschiedliche Pflichtenkreise (eigene Organisation, Konzern, Lieferanten)
  • Risikomanagement/Risikoanalyse und Präventionsmaßnahmen
  • Jährliche und anlassbezogene Prüfung der Wirksamkeit der Abhilfemaßnahmen
  • Abbruch von Lieferbeziehungen, wenn Maßnahmen nicht greifen
  • Nachvollziehbarkeit: Dokumentation und Aufbewahrung, Datenschutz, Öffentliche Berichterstattung, Kontrolle der Umsetzung

Einflüsse auf den Betriebsrat und sich daraus ergebende Pflichten

  • Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats und umfassende Informationspflicht seitens des Unternehmens
  • Auswirkung auf Arbeitsverhältnisse: Sanktionen bei Verstößen des Unternehmens und daraus folgende Konsequenzen für die Belegschaft
  • Das Beschwerdeverfahren: Einrichtung und Überwachung eines Beschwerdemanagements

Diese Fähigkeiten erwerben Sie

  • Sie erlangen einen Überblick und ein grundsätzliches Verständnis über das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
  • Sie erfahren welche Bereiche den Betriebsrat betreffen und welche Pflichten daraus abgeleitet werden

Hinweis zu unseren Lernmethoden

Präsenz

Das Seminar findet am ausgewiesenen Standort statt. Die Inhalte werden mittels Vorträgen, Einzel- / Gruppenarbeiten, Präsentationen und Erfahrungsaustausch vermittelt. Die Ausprägung der jeweiligen Lernmethoden unterscheidet sich je nach Seminarthema.

Termine und Kontakt

Zu viele Treffer? Bitte grenzen Sie Ihre Auswahl ein.

Veranstaltungen (1)
  • München
    18.10.2022 – 18.10.2022

    Raum

    80336 München

    Beginn
    18.10.2022 – 09:00

    Ende
    18.10.2022 – 17:00

    Ansprechpartner*in
    Astrid Bodenstein
    Telefon 089 44108-431
    E-Mail astrid.bodenstein@bbw.de

    Trainer*in
    Erfahrene Fachanwälte, Juristen und Arbeitsrichter mit hohem Praxisbezug

    Hinweise zu Unterkunft & Verpflegung

    auf Anfrage

    Hinweis: Die Preise verstehen sich inkl. MwSt. und gelten pro Person und pro Nacht. Die Angaben sind ohne Gewähr und vorbehaltlich Änderungen.

    Gestaffelte Seminarpreise (MwSt. frei)

    • 460,00 € ( 1. Teilnehmer*in )
    • 440,00 € ( 2. Teilnehmer*in )
    • 420,00 € ( 3. Teilnehmer*in )
    • 400,00 € ( weitere Teilnehmer*in )
    • Präsenz
    • BR-22382-22-02
    • 1 Tag
    • 460,00  MwSt. frei

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